Die Moxibustion Therapie
// November 24th, 2011 // Tipps & Hinweise
Die Moxibustion ist eine Therapie, die aus China kommt. Hierbei werden verschiedene Punkte des Körpers erwärmt. Eigentlich war die Therapie zu Anfang nur in China durchgeführt worden, hat sich aber mit der zunehmenden Globalisierung und wegen des Internets in den umliegenden Ländern ausgebreitet und wird nun in fast allen Teilen der Welt auf unterschiedliche Arten und Weisen praktiziert.
In ihrem Heimatland China ist die Moxibustion Therapie hauptsächlich eine der Akupunktur ähnlich angesehene Therapie. Neben der Nadel wird bei der Moxibustion aber auch noch Wärme eingesetzt. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurden die Wirkungen von Moxibustion bereits nachgewiesen und ist deshalb mittlerweile eine anerkannte Therapieform. Das Moxa, kleine Beifußfasern, wird während der Therapie auf den Therapiepunkten, die auf den Meridianen liegen, abgebrannt.
Der Beifuß ist im Allgemeinen schon eine Heilpflanze, wird aber auch als Gewürz benutzt. Für die Therapie werden die Blätter gesammelt und getrocknet, zerrieben und vorher noch gereinigt. Die Watte, die dabei entsteht, wird auf dem Körper verbrannt und setzt das Qi frei. Schon seit dem 16 Jahrhundert haben Jesuiten aus Portugal über diese Art der Therapie berichtet, als sie in Japan strandeten.
Behandlungsformen
Es gibt verschiedene Behandlungsformen der Moxibustion Therapie. So kann man die Glimmstäbchen und watteartiges Moxa entzünden. Man kann aber auch mit Moxakegeln arbeiten. Hier werden Ingwerscheiben zu der Watte gegeben und auf die Therapiepunkte gelegt. Danach verglimmen sie unter Hitzezuführung langsam. Wenn der Patient Hitzeentwicklung spürt, nimmt der Therapeut den Kegel und schiebt ihn zum nächsten Punkt.
Dabei wird jeder Punkt häufiger erhitzt, bis auf der Haut eine Rötung entsteht. Es gibt aber auch die Behandlungsform Moxazigarre. Hier wird ein mit Beifuß zusammengerolltes Papier erhitzt und die glimmende Spitze dem Therapiepunkt genähert. Sobald der Patient die Hitze spürt, wird die Spitze entfernt und von neuem begonnen.
Durch die ätherischen Öle, beispielsweise Thujaöl und Cineol, sowie durch Harze, Tannen und Cholin entsteht die Wirkung des Moxa. Dabei wird nach der TCM Lehre die gleiche Wirkung erzielt wie bei einer Akupunktur.
Der Energiefluss soll angeregt werden und kalte Zustände der Seele sollen vertrieben werden. Westliche Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass die Nerven bei dieser Therapie angeregt werden und somit auch die Nebennieren, die Hirnhangdrüse therapiert werden. Gleichzeitig werden aber auch Hormone ausgeschüttet, die einen fröhlicher stimmen.
